| Identifizieren |
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[DGQ]
Feststellen der Identität.
A 1: Identität ist die völlige Übereinstimmung einer Person oder Sache mit dem, was sie ist oder als was sie bezeichnet wird.
A 2: Das Identifizieren von etwas ist zu unterscheiden vom Sich-Identifizieren mit etwas.
A 3: Das angloamerikanische "identification" hat die zusätzlichen, in der ISO 9000-Familie vielfach benutzten Begriffsinhalte Kennzeichnen, Feststellen (allgemein) und Erkennen.
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| Inbetriebnahme |
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[CE-Kennzeichen]
Darunter ist die erstmalige Verwendung einer Maschine durch den Endbenutzer in der EU zu verstehen. Als Zeitpunkt der Inbetriebnahme werden diejenigen Arbeitsgänge angesehen, die erforderlich sind, damit die Maschine anschließend sicher funktioniert und sicher betrieben werden kann.
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| Indirekter statistischer Schluß |
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[DGQ]
Schluß vom Ergebnis aus einer Stichprobe auf die unbekannte Grundgesamtheit, aus der die Stichprobe entnommen ist.
A 1: Hilfsmittel für den indirekten statistischen Schluß stellt die sogenannte "Schließende Statistik" zur Verfügung. Grundbegriffe zur schließenden Statistik findet man z.B. in DIN 55350-24.
A 2: Vom indirekten statistischen Schluß ist der direkte statistische Schluß zu unterscheiden.
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| Information |
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[DIN EN ISO 9000:2000]
Daten mit Bedeutung.
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| Infrastruktur |
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[DIN EN ISO 9000:2000]
Organisation: System von Einrichtungen, Ausrüstungen und Dienstleistungen, der für den Betrieb einer Organisation erforderlich ist.
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| Inspektion |
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siehe Instandhaltung
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| Instandhaltung |
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[DGQ]
Maßnahmen der Wartung, Inspektion und Instandsetzung von technischen Mitteln eines Systems.
A 1: Dabei umfaßt
- Wartung die Maßnahmen zur Bewahrung des Sollzustandes
- Inspektion die Maßnahmen zur Feststellung und Beurteilung des Istzustandes und
- Instandsetzung die Maßnahmen zur Wiederherstellung des Sollzustandes.
A 2: Je nach Betrachtungsstandpunkt entspricht die Inspektion der Produktverhaltensprüfung oder der Qualitäts-prüfung. Die Instandsetzung entspricht der Reparatur. Das bei der Instandhaltung betrachtete "System" ist eine spezielle Einheit und wie folgt definiert: "Gesamtheit technischer, organisatorischer und anderer Mittel zur selbständigen Erfüllung eines Aufgabenkomplexes".
A 3: Für "Wartung" wird verschiedentlich auch das Wort "Pflege" verwendet.
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| Instandsetzung |
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siehe Instandhaltung
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| Integriertes Management System (IMS) |
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Zusammenfassung einzelner Managementsysteme (QMS, UMS und ggf. weitere Managementsysteme) zu einem ganzheitlichen, schlanken Managementsystem.
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| Interdisziplinärer Ansatz |
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siehe Bereichsübergreifender Ansatz
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| Interessenpartner |
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[DIN EN ISO 9000-1]
Eine Einzelperson oder eine Gruppe von Personen mit gemeinsamen Interessen an der Leistung der Organisation eines Lieferanten und an der Umwelt, in der sie arbeitet.
DGQ:
A: Interessenpartner können sein: Geschäftsführung, Belegschaft, Aufsichtsrat, Aktionäre, Kommanditisten, Betriebsrat, die Gesellschaft (siehe Forderungen der Gesellschaft).
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| Interessierte Partei |
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[DIN EN ISO 9000:2000]
Person oder Gruppe mit einem Interesse an der Leistung oder dem Erfolg einer Organisation.
Beispiel: Kunden, Eigentümer, Personen in einer Organisation, Lieferanten, Bankiers, Vereinigungen, Partner oder die Gesellschaft.
A: Eine Gruppe kann aus einer Organisation, einem Teil davon oder aus mehreren Organisationen bestehen.
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| Internationales Normal |
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[DIN ISO 10012-1]
Normal, das durch ein internationales Abkommen als Grundlage zur Festlegung des Wertes aller anderen Normale der betreffenden Größe anerkannt wird.
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| Interner Qualitätsbericht |
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[DIN 55350-11]
Zusammenstellung von produktbezogenen und/oder tätigkeitsbezogenen Qualitätsaufzeichnungen, die für die Quali-tätsplanung, die Qualitätslenkung, die Qualitätsprüfungen oder für Qualitätsverbesserungen erforderlich oder nützlich sind.
A 1: Interne Qualitätsberichte werden periodisch und bei Bedarf erstellt. Beispiele sind Prüfberichte, Prüfprotokolle, Fehlersammelkarten, Qualitätsregelkarten, Untersuchungen über den Trend der Werte kritischer Qualitätsmerkmale abhängig von der Zeit.
A 2: Ein interner Qualitätsbericht kann in Sonderfällen auch als Qualitätsnachweis disponiert und verwendet werden.
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| Internes Audit |
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siehe auch first party
Audit durch die Organisation selbst oder im Auftrag.
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| Internes Qualitätsaudit |
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[DGQ]
Auf Veranlassung der Leitung der Organisation durchgeführtes Qualitätsaudit.
A 1: Mit der Durchführung eines internen Qualitätsaudits kann die Leitung der Organisation eine externe Stelle oder Person beauftragen, oder eine interne Stelle oder Person, die keine direkte Verantwortung in dem zu auditierenden Bereich hat.
A 2: Ein internes Qualitätsaudit bezweckt, daß die Leitung der Organisation den auditierten Bereich qualitätsbezogen besser beurteilen kann, regelmäßig und aus besonderem Anlaß bzw. zur Vorbereitung oder Unterstützung einer QM-Bewertung.
A 3: Dementsprechend werden interne Qualitätsaudits periodisch und aus besonderem Anlaß durchgeführt. Für periodische Qualitätsaudits ist ein Auditprogramm nützlich. Es enthält die Abfolge der zu auditierenden Bereiche und die zugehörigen zeitlichen Festlegungen, beispielsweise die Zeitabstände der Durchführung in einem betrachteten Bereich.
A 4: Ein internes Qualitätsaudit wird auch "First-party-Qualitätsaudit" genannt.
A 5: Eine mit internen Qualitätsaudits beauftragte Stelle der Organisation sollte nicht "Qualitätsaudit" heißen, sondern z.B. "Qualitätsrevision".
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| Inverkehrbringen |
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[CE-Kennzeichen]
Das Inverkehrbringen ist das erstmalige entgeltliche oder unentgeltliche Zurverfügungstellen einer in der EU hergestellten oder aus einem Drittland eingeführten Maschine, die im Gebiet der EU vertrieben und/oder verwendet werden soll. Bei Herstellung in der EU betrifft das erstmalige Inverkehrbringen ausschließlich neue Maschinen, bei Import aus Drittländern neue und gebrauchte Maschinen. Das Inverkehrbringen bezieht sich auf jede einzelne fertiggestellte Maschine, unabhängig von Herstellungszeitpunkt und -ort, gleichgültig, ob Serien- oder Einzelproduktion. Siehe auch: Zeitpunkt des Inverkehrbringens und Gebrauchtmaschinen.
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| Internal rejection rate (IRR) |
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Anzahl ausgefallener Teile und Produkte die in der Linie und Endprüfung entdeckt werden.
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| Irrtumswahrscheinlichkeit |
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[DGQ]
Komplement zu Eins des Vertrauensniveaus.
A: Die Irrtumswahrscheinlichkeit wird ebenso wie die Wahrscheinlichkeit für einen Fehler 1. Art mit α bezeichnet.
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| Ishikawa-Diagramm |
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[DGQ] auch Ursache-Wirkungs-Diagramm
Namensbezogenes Synonym für den Fehlerbaum gemäß DIN ISO 9004-4.
A: Ein Fehlerbaum ist die graphische Darstellung der logischen Zusammenhänge zwischen den Fehlern und daraus entstehenden Ereignissen.
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| Istquantil |
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[DIN 55350-12]
Quantil einer Häufigkeitsverteilung (siehe DIN 55350-23)
A 1: Für den Fall, daß die Häufigkeitsverteilung beim vorgegebenen Anteil keinen Merkmalswert aufweist, ist bei Anwendung von Istquantilen festzulegen, ob der nächste darunterliegende, der nächste darüberliegende Merkmalswert oder der Mittelwert aus diesen beiden als Istquantil gelten soll. Fehlt diese Festlegung, so ist der darüberliegende Merkmalswert zu verwenden.
A 2: Auch "empirisches Quantil" (siehe DIN 13303-1)
DGQ:
Zu einem vorgegebenen Unterschreitungsanteil festgestellter Merkmalswert.
A 3: Der Unterschreitungsanteil ist häufig ein Grenz-Unterschreitungsanteil.
A 4: Bei einem Istquantil zu einem (hohen) Mindest-Unterschreitungsanteil interessiert zuweilen auch dessen Komplement zu Eins, also der Anteil der den festgestellten Merkmalswert überschreitenden Einzelistwerte.
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| Ist-Unterschreitungsanteil |
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[DIN 55350-12]
Anzahl der Einzelistwerte unter einem vorgegebenen Merkmalswert dividiert durch die gesamte Anzahl Einzelwerte der Häufigkeitsverteilung.
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| Istwert |
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[DIN 55350-12]
Ermittlungsergebnis eines quantitativen Merkmals.
A 1: Anm. zu Ermittlungsergebnis gelten sinngemäß.
DGQ:
Festgestellter Wert bei einem quantitativen Merkmal.
A 2: Siehe Definition zu quantitatives Merkmal.
A 3: Istwerte auf höherer Ermittlungsstufe werden zweckmäßig durch Hinzufügung eines Bestimmungswortes (Vorsilbe oder Adjektiv) benannt, z.B. "Istmittelwert".
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