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die TQM Abkürzungen und Begriffe

Begriffe mit K

Kaizen


[DGQ]

Japanischer Ausdruck für das Streben nach jeder Art von ständiger Qualitätsverbesserung im Sinn von Qualitätsförderung, Qualitätssteigerung und Qualitätserhöhung.

A: Kaizen bezüglich der Tätigkeiten zur Erstellung von Angebotsprodukten wird japanisch "Poka-Yoke" genannt.

Der japanische Begriff Kaizen bedeutet eigentlich Veränderung zum Besseren und drückt das Streben nach kontinuierlicher, unendlicher Verbesserung aus. Dies ist jedoch nicht als Methode zu betrachten, die bei Bedarf auf ein Problem angewendet werden kann. Kaizen ist vielmehr als prozeßorientierte Denkweise im Sinne einer Geisteshaltung zu begreifen, die gleichzeitig Ziel und grundlegende Verhaltensweise im täglichen (Arbeits-) Leben darstellt.

Mit gleicher inhaltlicher Bedeutung wird Kaizen im angloamerikanischen Sprachraum als Continuous Improvement bzw. Continuous Improvement Process (CIP) und in der deutschen Übersetzung als Ständige Verbesserung bzw. Kontinuierlicher Verbesserungsprozeß (KVP) bezeichnet. Kaizen bzw. Ständige Verbesserung muß somit als Teil einer das gesamte Unternehmen umfassenden Anstrengung zur Verbesserung im Hinblick auf das Qualitätsziel verstanden werden, wobei jeder einzelne Arbeitsplatz und alle Führungs- bzw. Hierarchieebenen miteinbezogen werden (TQM).

In der Literatur findet sich Kaizen auch als übergeordnete, allumfassende Strategie beschrieben, die auf der Erkenntnis beruht, daß die Kunden zufriedengestellt und ihre Anforderungen erfüllt werden müssen, wenn ein Unternehmen erfolgreich wirtschaften und in Zukunft weiterbestehen will. Um dieses Ziel zu erreichen, wird die Qualität richtigerweise als grundlegender Ansatzpunkt erkannt, deren Steigerung dann wiederum zu höherer Produktivität führt. Dabei beinhaltet der Qualitätsbegriff im Rahmen von Kaizen nicht nur die Produktqualität, sondern die Qualität des gesamten Unternehmens. Demgemäß wird Kaizen als eine kundenorientierte Verbesserungsstrategie aufgefaßt, die davon ausgeht, daß alle Aktivitäten im Unternehmen schließlich zu einer Steigerung der Kundenzufriedenheit führen soll.

Denkansätze für Kaizen:

  • Kundenorientierung
  • Mitarbeiterorientierung
  • Problemorientierung
  • Wertschöpfungsorientierung
  • Prozeßorientierung
  • Qualitätsorientierung

Kalibrierung


[DIN ISO 10012-1]

Die Tätigkeit, die unter vorgegebenen Bedingungen die gegenseitige Zuordnung zwischen den ausgegebenen Werten eines Meßgerätes oder einer Meßeinrichtung oder den von einer Maßverkörperung oder einem Referenzmaterial dargestellten Werten einerseits und den zugehörigen Werten einer durch ein Bezugsnormal dargestellten Größe andererseits bestimmen.

A 1: Das Ergebnis einer Kalibrierung erlaubt die Schätzung der Meßabweichungen des Meßgerätes, der Meßeinrichtung oder der Maßverkörperung oder die Zuordnung von Werten zu Teilstrichen auf beliebigen Skalen.

A 2: Eine Kalibrierung kann auch andere metrologische Eigenschaften bestimmen.

A 3: Das Ergebnis einer Kalibrierung kann in einem Dokument festgehalten werden, das oft "Kalibrierschein" oder "Kalibrierbericht" genannt wird.

A 4: Vielfach wird das Ergebnis einer Kalibrierung als Korrektion oder "Kalibrierfaktor" oder in Form einer "Kalibrierkurve" angegeben.

DGQ:

Ermittlung der systematischen Meßabweichungen einer Meßeinrichtung unter vorgegebenen Anwendungsbedingungen ohne verändernden Eingriff in die Meßeinrichtung.

A 5: Im Qualitätsmanagement ist wesentliches Ziel der Kalibrierung die Schätzung von systematischen Meßabweichungen von Prüfmitteln und gegebenenfalls deren Dokumentation.

A 6: Ziel der Kalibrierung kann auch die Zuordnung von Werten der Meßgröße zu Teilstrichen auf beliebigen Skalen sein.

A 7: Vielfach wird das Ergebnis einer Kalibrierung als Kalibrierfaktor angegeben, oder als eine Folge von Kalibrierfaktoren in Form einer Korrektionstabelle oder einer Kalibrierfunktion. Letztere sollte aber nicht "Eichkurve" genannt werden (siehe Eichung).

A 8: Für Kalibrierungen im Qualitätsmanagement ist es in speziellen Fällen nützlich, DIN 55350-34:1991-02 zu kennen: Begriffe zur Qualitätssicherung und Statistik; Erkennungsgrenze, Erfassungsgrenze und Erfassungsvermögen.

[E DIN EN ISO 9000]

Tätigkeiten, die unter vorgegebenen Bedingungen die gegenseitige Zuordnung zwischen den ausgegebenen Werten eines Meßgerätes oder einer Meßeinrichtung oder den von einer Maßverkörperung oder einem Referenzmaterial dargestellten Werten einerseits und den zugehörigen Werten einer durch Bezugsnormal dargestellten Größe andererseits bestimmen [ISO 10012].

[ISO/TS 16949]

Eine Reihe von Maßnahmen, mit denen die an einem zu prüfenden Teil/Produkt, einem Meß- oder Prüfgerät oder einer Lehre gemessenen Werten unter vorgegebenen Bedingungen mit einem bekannten Normal verglichen werden.

[QS 9000]:

Tätigkeiten, die unter vorgegebenen Bedingungen zu einem Vergleich der ausgegebenen Werte bei einem Meß- oder Prüfmittel oder einer Lehre zu einem bekannten Normal führen (Definition ISO 10012).


Kampagne


Eine Kampagne ist eine zeitlich begrenzte, wiederholbare Aktion, die flächendeckend im Unternehmen mit einer fest vorgegebenen Zielsetzung in allen Bereichen und Abteilungen durchgeführt wird; ein prägnantes Beispiel ist die 5A-Kampagne im Kaizen.


Kanban


Kanban ist der japanische Ausdruck für Karte oder Schild. Ein Kanban-System ist ein auf Karten basierendes Konzept zur Steuerung des Material- und Informationsflusses auf Werkstattebene. Es wird zur dezentralen Fertigungssteuerung im Rahmen des Just-in-Time-Prinzips (JiT) eingesetzt. Ziel des Kanban-Systems ist es, auf allen Fertigungsstufen eine mindestbestandsorientierte Fertigungsdisposition einzuführen. Dies geschieht, indem Materialbestände in Zwischenlagern (Puffer) sowie die Durchlaufzeiten auf ein Optimum (nicht Minimum!) reduziert werden. Dazu wird das "Supermarkt-Prinzip" angewendet: Ein Verbraucher auf der Produktionsstufe n (Kunde im Supermarkt) entnimmt dem Zwischenlager (Regal im Supermarkt) eine bestimmte Art und Menge an Teilen. Diese Lücke wird von der Produktionsstufe n-1 (Angestellter des Supermarktes) kurzfristig wieder aufgefüllt. Dieser Vorgang löst auf einer weiter vorgelagerten Produktionsstufe n-2 (Einkäufer im Supermarkt) eine Bestellung bzw. einen Auftrag zur Nachlieferung aus.

Das Kanban-System bestehen aus den folgenden Grundelementen:

  • Bildung vermaschter, selbststeuernder Regelkreise für den gesamten Fertigungsprozeß, wobei ein Regelkreis jeweils aus einer Arbeitsstation und einem vorgelagerten Puffer (Zwischenlager) besteht.
  • Implementierung des Hol-Prinzips für jeweils nachfolgende Fertigungs- bzw. Verbraucherstufe, wobei diese als (interner) Kunde betrachtet wird.
  • Flexibler Personal- und Betriebsmitteleinsatz durch teilautonome Arbeitsgruppenkonzepte und flexible Automatisierung der Fertigung.
  • Fertigung von Tageslosen (Losgrößen, die den Bedarf eines Tages abdecken) und Übertragung der kurzfristigen Fertigungssteuerung an die ausführenden Mitarbeiter.
  • Einführung der Kanban-Karte als Informationsträger und als Steuerungsinstrument innerhalb der Regelkreise.

Eine Kanban-Karte ist in der Regel jeweils einem standardisierten Transportbehälter zugeordnet.

Die Qualitätssicherung ist im Rahmen des Kanban-System von herausragender Bedeutung, da die Weitergabe von fehlerhaften Teilen das Funktionieren des gesamten Systems gefährdet.

Kanban ist eine Methode der selbststeuernden Produktion nach dem Holprinzip. Der Materialfluß ist hierbei vorwärts gerichtet (vom Erzeuger zum Verbraucher), während der Informationsfluß rückwärts gerichtet ist (vom Verbraucher zum Erzeuger.

 → Material → 
Erzeuger         Verbraucher
 ← Information ← 

Ständige Eingriffe einer zentralen Steuerung sind im Kanban-System überflüssig.

Das Kanban-System im eigentlichen Sinne ist ein Informationssystem, um die Produktionsprozesse harmonisch und effizient zu steuern. Die Kanban-Steuerung wird auch oft als Supermarktprinzip bezeichnet.

SB = DV · (WBZ + SZ)

MB = WBZ · DV + BM + SB

SB = Sicherheitsbestand, DV = Durchschnittlicher Tagesverbrauch, WBZ = Wiederbeschaffungszeit in Tagen,

SZ = Sicherheitszuschlag, MB = Maximale Bestandsmenge, BM = Bestellmenge/Losgröße


Kenngröße


[DGQ]

Funktion der Istwerte, die ein spezielles Merkmal einer Häufigkeitsverteilung kennzeichnet.

A 1: Der Wert einer Kenngröße heißt "Kennwert".

A 2: Eine Kenngröße kann zugleich Schätzfunktion und damit der Kennwert Schätzwert für den betreffenden Parameter der Wahrscheinlichkeitsverteilung sein.

A 3: Entsprechend Anm. zu Funktionalparameter gibt es Kenngrößen der Lage wie den Mittelwert, Kenngrößen der Streuung wie die Stichproben-Standardabweichung, Kenngrößen der Form von eindimensionalen Häufigkeitsverteilungen wie die Stichprobenschiefe sowie Kenngrößen des Zusammenhangs zwischen den Merkmalen mehrdimensionaler Häufigkeitsverteilungen wie den Stichproben-Korrelationskoeffizienten.

A 4: Wenn eine Verwechslung mit anderen Kenngrößen möglich ist, empfiehlt sich die Benennung "Stichprobenkenngröße".


Kennzahl


[QS 9000]

Wird entweder anhand der Daten von Stichproben berechnet oder basiert darauf (z.B. einen Stichprobenmittelwert oder eine -spannweite). Dient dazu Schlußfolgerungen über den Prozeß zu ziehen, aus dem die Stichprobe gewonnen wird und der die Ergebnisse liefert.


Kernkompetenz / Core Competence


Unter Kernkompetenz versteht man die ganz spezifischen Fähigkeiten und Fertigkeiten eines Unternehmens, die sein besonderes Know-how ausmachen, beispielsweise die Beherrschung einer speziellen Fertigungstechnologie. Kernkompetenzen charakterisieren sich dadurch, daß sie von entscheidender Bedeutung für die strategische Zielsetzung der Unternehmens sind. Eine wichtige Rolle als Ausgangsbasis spielt hierbei die Definition von unternehmerischen Schlüsselprozessen, da diese die Kernkompetenz abbilden.


Klardauer


[DGQ]

Intervall der Anwendungsdauer einer Einheit, das nicht durch einen Ausfall unterbrochen ist.

A 1: Die Klardauer (UT) kann Betriebspausen enthalten; das sind Intervalle der geforderten Anwendungsdauer, in denen der Anwender die Erfüllung der geforderten Funktion nicht verlangt.

A 2: Die Betriebsdauer – nicht etwa die Klardauer – einer nichtinstandzusetzenden Einheit vom Anwendungsbeginn bis zum Zeitpunkt des Versagens heißt "Lebensdauer". Ihr Erwartungswert für eine Gesamtheit gleichartiger nichtinstandzusetzender Einheiten heißt "Mittlere Lebensdauer".

A 3: Das Intervall der Anwendungsdauer zwischen zwei aufeinanderfolgenden Ausfällen bei instandzusetzenden Produkten heißt "Ausfallabstand". Davon ist die Betriebsdauer zwischen zwei aufeinanderfolgenden Ausfällen zu unterscheiden. Das Intervall der Anwendungsdauer bis zum ersten Ausfall der Einheit heißt "Zeitspanne bis zum ersten Ausfall". Nur für die Betriebsdauer bis zum ersten Ausfall gilt die Abkürzung TTFF (time to first failure).


Klasse


[DGQ]

Bei einer Klassenbildung entstehender Teilbereich von Merkmalswerten.

A: Als ein Teilbereich (Klasse) werden in der Regel verwendet


Klassenbildung


[DGQ]

Aufteilung des Wertebereichs eines Merkmals in Teilbereiche (Klassen), die einander ausschließen und den Wertebereich vollständig ausfüllen.

A 1: Die Anzahl der Klassen muß größer oder gleich 2 sein. Zwei Klassen reichen z.B. aus, wenn zwischen zugelassenen und nicht zugelassenen Merkmalswerten unterschieden werden soll.

A 2: In Anlehnung an die englische Benennung auch "Klassifizierung". Unter "Klassierung" (grouping) versteht man das Einordnen von Einzelergebnissen in Klassen.


Klassenbreite


siehe Klassenweite


Klassengrenze bei kontinuierlichen Merkmalen


[DGQ]

Obere und untere Grenze des Intervalls von Merkmalswerten einer Klasse.

A 1: Damit eine eindeutige Zuordnung der gerundeten Istwerte zu den gewählten Klassen (Klassierung) erfolgen kann und der Wertebereich des Merkmals vollständig ausgefüllt ist (siehe Klassenbildung), wird bei Klassengrenzen der halbe Stellenwert der gewählten Rundestelle der Istwerte addiert und (hinter der Rundestelle) belassen. Die Rundestelle ist dabei nach DIN 1333:1992-02 die Stelle des Zahlensymbols, an der nach dem Runden die letzte Ziffer stehen soll.

A 2: Es ist gleichgültig, ob beim Runden der Istwerte das Rundeverfahren nach DIN 1333 während des Ablesens der Istwerte angewendet wird, z.B. durch Ablesen einer festgelegten Stellenzahl unter Anwendung einer festgelegten Runderegel, oder ob die Istwerte nach ihrer Ablesung oder Registrierung entsprechend gerundet werden.

A 3: Die Klassengrenze bei kontinuierlichen Merkmalen entspricht der bisher so genannten "echten Klassengrenze" mit der Definition "Infolge des Rundens von Istwerten bei einer Datenverarbeitung einzusetzende Klassengrenze".

A 4: Ist z.B. bei Zahlenwerten in der Größenordnung von 18 festgelegt oder vereinbart, daß die erste Stelle hinter dem Komma die Rundestelle ist, lauten die gerundeten Istwerte etwa 17,6; 18,4; 17,9 usw. Die Klassengrenzen können dann die Werte haben: 16,75 bis 17,25; 17,25 bis 17,75; 17,75 bis 18,25; 18,25 bis 18,75; 18,75 bis 19,25.

Hat die Verteilung eine geringere Streubreite, so daß man sich für die zweite Stelle hinter dem Komma als Rundestelle der Istwerte entschließt, lauten die gerundeten Istwerte etwa 17,74; 18,22; 17,97 usw. Die Klassengrenzen können dann die Werte haben: 17,605 bis 17,805; 17,805 bis 18,005; 18,005 bis 18,205; 18,205 bis 18,405.


Klassenmitte


[DGQ]

Arithmetischer Mittelwert der Klassengrenzen.


Klassenweite, auch "Klassenbreite"


[DGQ]

Obere minus untere Klassengrenze.


Klassifizierung fehlerhafter Einheiten


[DGQ]

Zuordnung einer fehlerhaften Einheit zur höchsten Fehlerklasse, zu der die Einheit nach einem ihrer Qualitätsmerkmale gehört, bei dem ein Fehler festgestellt wurde.

A: Eine Einheit mit kritischem Fehler kann außer einem oder mehreren kritischen Fehlern auch Hauptfehler und/ oder Nebenfehler haben. Eine Einheit mit Hauptfehler kann außer einem oder mehreren Hauptfehlern auch Nebenfehler haben, hat aber keinen kritischen Fehler. Eine Einheit mit Nebenfehler hat einen oder mehrere Nebenfehler, jedoch weder kritische Fehler noch Hauptfehler.


Kleinster Einzelistwert


[DIN 55350-12]

In einer bezüglich ihres Umfangs bekannten oder festgelegten Serie von Einzelistwerten der kleinste.

DGQ:

A: Um Verwechslungen zwischen Extremwerten und Grenzwerten zu vermeiden, wird davon abgeraten, für den kleinsten Einzelistwert die kürzere Benennung "Kleinstwert" zu benutzen, zumal "Kleinstmaß" früher ein Grenzwert war.


Klumpenprobenahme


[DIN 55350-14]

Probenahme, bei der die Auswahleinheiten jeweils aus mehreren zusammengehörigen Einheiten bestehen.

A 1: Die Auswahleinheiten werden hier Klumpen genannt.

A 2: Als zusammenhängende Einheiten kann man beispielsweise die natürlichen Einheiten in einer Packungsein-heit, die Personen in einem Haushalt, die Wahlberechtigten in einem Wahlbezirk ansehen.

A 3: Die Entnahme der Klumpen erfolgt in der Regel als Zufallsprobenahme.

A 4: Das Ergebnis der Klumpenprobenahme ist die "Klumpenstichprobe".


Konfidenzbereich


siehe Vertrauensbereich


Konfidenzgrenze


siehe Vertrauensgrenze


Konfidenzintervall


siehe Vertrauensbereich


Konfiguration


[DGQ]

Zusammensetzung eines Objekts.

A 1: Ausführlicher lautet die Definition "Gegenseitige Positionierung oder Anordnung der Teile oder Elemente eines Objekts". Im Qualitätsmanagement ist das Objekt ein materielles oder immaterielles oder ein kombiniertes Produkt.

A 2: Die Teile oder Elemente, aus denen sich das Produkt zusammensetzt, heißen in diesem Zusammenhang "Konfigurationselemente".

A 3: Für das Konfigurationsmanagement gibt es spezielle Definitionen für die Konfiguration. Sie sind abgestellt auf die Dokumentation zum Konfigurationsmanagement. So definiert z.B. voraussichtlich ISO 9004-7 Konfiguration als Beschaffenheit mit der Definition "Funktionelle und physische Merkmale eines Produkts, wie sie in zugehörigen technischen Dokumenten beschrieben und im Produkt verwirklicht sind". Konfiguration nach der obigen Definition (Anm. 1) ist jedoch ein spezifischer Unterbegriff der Beschaffenheit.

[E DIN EN ISO 9000]

Anordnung der Elemente eines Systems.

A: Weitere Definitionen und Anleitungen zu Grundsätzen und Anwendung bezüglich Konfiguration finden sich in ISO 10007.


Konfigurationsmanagement


[DGQ]

Gesamtheit der Tätigkeiten zur Sicherstellung der zweifelsfreien Rückverfolgbarkeit der Konfiguration über alle Stufen der Weiterentwicklung eines materiellen oder immateriellen oder kombinierten Produkts von einer bezeichneten Bezugskonfiguration an.

A 1: Konfigurationsmanagement befaßt sich demnach mit der Dokumentation von Änderungen der Beschaffenheit dieser Produkte und ist daher ein Teil des Qualitätsmanagements.

A 2: Zum Konfigurationsmanagement gibt es zahlreiche, teilweise sehr spezielle Begriffe. Diese und die zugehörigen Verfahren des Konfigurationsmanagements sind in ISO 9004-7 beschrieben.


Konformität


[DIN EN ISO 9000:2000]

Erfüllung einer Anforderung.

A 1: Diese Definition entspricht der im ISO/IEC Leitfaden 2, unterscheidet sich von dieser aber in der Formulierung zur Einpassung und die ISO-9000-Begriffe.

A 2: Die Benennung "conformance" stellt ein abzulehnendes Synonym dar.


Konformitätsbewertung


[CE-Kennzeichen]

Die Konformitätsbewertung ist das Verfahren, mit dem ein Produkt auf Übereinstimmung (Konformität) mit den Anforderungen der anwendbaren EG-Richtlinie geprüft wird. Wenn das Produkt nach der Konformitätsbewertung mit diesen Anforderungen übereinstimmt, kann der Hersteller die EG-Konformitätserklärung ausstellen. Der Hersteller ist zur Konformitätserklärung verpflichtet.


Konformitätserklärung


siehe auch Lieferantenerklärung

[DIN 66066-3]

Feststellung eines Anbieters, der unter seiner alleinigen Verantwortung erklärt, daß ein Erzeugnis, Verfahren oder eine Dienstleistung mit einer bestimmten Norm oder einem anderen normativen Dokument übereinstimmt.

A: Der Fachausdruck "Selbstzertifizierung" sollte nicht mehr verwendet werden, um jede Verwechslung mit "Zertifizierung" zu vermeiden, worunter immer die Beteiligung eines (unparteiischen) Dritten verstanden wird.


Konstruktionsunterlagen


[ISO/TS 16949]

Konstruktionsspezifikationen, üblicherweise in verschiedenen Formaten festgehalten.

Beispiele: Konstruktionszeichnungen, mathematische Daten, Referenzspezifikationen.


Konstruktive QS-Maßnahme


siehe Qualitätssicherungsmaßnahmen (QS-Maßnahmen)


Kontinuierliche Verbesserung in Qualität und Produktivität


[QS 9000]

Die tätigkeitsbezogene Philosophie, die am sinnvollsten die in der Gesellschaft vorhandenen Talente einsetzt, um Produkte erhöhter Qualität für den Kunden auf eine zunehmend effiziente Art und Weise herzustellen, und den Gewinnrückfluß von Investitionen für den Eigentümer absichert. Dies ist eine dynamische Strategie, die die Stärke des Unternehmens bezüglich gegenwärtiger und zukünftiger Marktbedingungen steigern soll. Im Gegensatz zu jeder anderen statistischen Strategie, die einen bestimmten Mangel der hergestellten Produkte als gegeben akzeptiert (explizit oder implizit).


Kontinuierlicher Verbesserungsplan / -programm


[ISO/TS 16949]

Die Optimierung von Produkt- oder Prozeßmerkmalen und -parametern bis zum Erreichen des jeweiligen Zielwerts.

A: Kontinuierliche Verbesserung ist erst möglich, wenn Konformität erreicht ist.


Kontinuierliches Merkmal


[DIN 55350-11]

Quantitatives Merkmal, dessen Wertebereich überabzählbar unendlich ist.

A 1: Statistische Auswertungsverfahren zu dieser Merkmalsart: DIN 53804-1.

A 2: Eine Menge ist dann überabzählbar unendlich, wenn zu ihrer Durchnummerierung die Menge der natürlichen Zahlen nicht ausreicht. Z.B. ist die Menge der reellen Zahlen überabzählbar unendlich, die Menge der natürlichen Zahlen jedoch abzählbar unendlich.

A 3: Die Benennungen "meßbares Merkmal" und "Variablenmerkmal" werden nicht empfohlen.

A 4: Leicht mißverständlich auch "stetiges Merkmal".


Kontroll-/Sicherheitsmerkmale


Sind Merkmale, welche die Sicherheit und andere das Produkt betreffende gesetzliche Vorschriften beeinflussen, falls diese nicht spezifikationsgerecht eingehalten werden.


Kontrollwirkungsgrad


Der Kontrollwirkungsgrad einer Qualitätsprüfung ist das Verhältnis von ausgelesenen zu tatsächlich vorhandenen fehlerhaften Stücken bei Durchführung von subjektiven Vollprüfungen. Er liegt bei einer Größenordnung von 80 - 95%, d.h. es muß mit einem Durchschlupf von 5 - 20% des im Los vorhandenen Fehleranteils gerechnet werden.

                                ausgelesene fehlerhafte Einheiten
Kontrollwirkungsgrad = ---------------------------------- · 100%
                                vorhandene fehlerhafte Einheiten
 


Koppelprodukte


auch Kuppelprodukte

Die neben dem gewünschten Produkt zwangsläufig entstehenden weiteren Fertig- und Halbprodukte.


Korrektion


[DIN ISO 10012-1]

Wert, der nach algebraischer Addition zum unberichtigten Meßergebnis die bekannte systematische Meßabweichung ausgleicht.

A 1: Die Korrektion hat den gleichen Betrag wie die bekannte systematische Meßabweichung, jedoch das entgegengesetzte Vorzeichen.

A 2: Weil die systematische Meßabweichung nicht exakt bekannt sein kann, unterliegt die Korrektion einer Unsicherheit.


Korrektur


[DIN EN ISO 9000:2000]

Maßnahme zur Beseitigung eines erkannten Fehlers.

A 1: Eine Korrektur kann im Zusammenhang mit einer Korrekturmaßnahme vorgenommen werden.

A 2: Eine Korrektur kann z.B. Nacharbeit oder eine Neueinstufung sein.


Korrekturmaßnahme


[DIN EN ISO 9000:2000]

Maßnahme zur Beseitigung der Ursache eines erkannten Fehlers oder einer anderen, erkannten, unerwünschten Situation.

A 1: Ein Fehler kann mehrere Ursachen haben.

A 2: Eine Korrekturmaßnahme wird ergriffen, um das erneute Auftreten eines Fehlers zu verhindern, während eine Vorbeugungsmaßnahme ergriffen wird, um das Auftreten eines Fehlers zu verhindern.

A 3: Es besteht ein Unterschied zwischen Korrektur und Korrekturmaßnahme.


Korrekturmaßnahmenplan


[ISO/TS 16949]

Ein Dokument, in dem Maßnahmen aufgeführt sind, die zur Korrektur eines Prozesses oder der Qualität eines Produktes ergriffen werden müssen; Verantwortlichkeiten und Zieldaten müssen zugeordnet werden.

[QS 9000]:

Ein Korrekturmaßnahmenplan ist ein Dokument, welches einzuleitende Maßnahmen mit Verantwortungen und Termin ausweist, um eine Fehlerursache in einem Prozeß oder einem Teil zu beseitigen.


Korrelation


[DGQ]

Allgemeine Bezeichnung für den stochastischen Zusammenhang zwischen zwei oder mehreren Zufallsgrößen.

A: Im engeren Sinn wird mit "Korrelation" der lineare stochastische Zusammenhang bezeichnet.


Korrelationsdiagramm


siehe auch Streudiagramm

Überprüfung und graphische Darstellung eines vermuteten Zusammenhangs (Ursache-Wirkung-Beziehung) zwischen zwei gleichberechtigten Merkmalen, die als Wertepaare gemessen oder beobachtet wurden.


Korrelationskoeffizient


[DGQ]

Nach mathematisch-statistischen Regeln aus Ermittlungsergebnissen errechnetes Maß für den linearen stochastischen Zusammenhang zweier Zufallsgrößen.

A: Korrelationskoeffizienten als Parameter des Zusammenhangs von Zufallsgrößen werden unterschieden von Stichproben-Korrelationskoeffizienten als Kenngröße des Zusammenhangs zwischen den Merkmalen multivarianter Häufigkeitsverteilung.


Kosten


[DGQ]

Bewerteter Verzehr (Verbrauch) an Gütern (Produkten), Diensten (Tätigkeiten) und öffentlichen Abgaben zur Realisierung und nachfolgenden Verwertung von Produkten.

A 1: In den Kosten sind auch diejenigen zur Schaffung und Aufrechterhaltung der dafür notwendigen Teilkapazitäten enthalten.

A 2: Durch fehlerhafte Tätigkeiten und fehlerhafte Ergebnisse (z.B. Fehlprodukte) verursachte Fehlerkosten und Fehlerfolgekosten sind Indikatoren zur Erschließung von Verbesserungspotentialen und zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit einer Organisation.


Kritikalität


Drückt aus, wie wichtig die Qualität des entstehenden Systems und seiner Dokumentation ist. Sie kann gemessen werden an den möglichen Folgen einer mangelhaften Qualität.


Kritische Merkmale


Kritische Merkmale sind Merkmale, deren Nichteinhaltung zu einer systematischen Störung am Produkt führen.


Kritische Vergleichdifferenz


siehe kritischer Vergleichdifferenzbetrag


Kritische Wiederholdifferenz


siehe kritischer Wiederholdifferenzbetrag


Kritischer Fehler


[DIN 55350-31]

Fehler, von dem anzunehmen oder bekannt ist, daß er voraussichtlich für Personen, die die betreffende Einheit benutzen, instandhalten oder auf sie angewiesen sind, gefährliche oder unsichere Situationen schafft; oder ein Fehler, von dem anzunehmen oder bekannt ist, daß er voraussichtlich die Erfüllung der Funktion einer größeren Anlage, wie z.B. eines Schiffes, eines Flugzeuges, einer Rechneranlage, einer medizinischen Einrichtung oder eines Nachrichtensatelliten verhindert.

DGQ:

Fehler, bei dessen Entstehung für die betroffene Umgebung kritische Folgen wirksam werden können.

A: Für einen speziellen Fall ist festzulegen, was kritische Folgen sind, z.B. nach einer Abschätzung des Risikos.


Kritischer Vergleichdifferenzbetrag


[DIN 55350-13] früher kritische Vergleichdifferenz

Betrag, unter dem oder höchstens gleich dem der Absolutwert der Differenz zwischen zwei Ergebnissen, von denen jedes eine unter Wiederholbedingungen gewonnene Serie von Ermittlungsergebnissen repräsentiert und zwischen denen Vergleichbedingungen vorlagen, mit einer vorgegebenen Wahrscheinlichkeit erwartet werden kann.

A: Beispiele für solche Ergebnisse sind der arithmetische Mittelwert oder der Median (siehe DIN 55350-23) einer Serie von Ermittlungsergebnissen, wobei die Serie aus nur einem Ermittlungsergebnis bestehen kann.


Kritischer Wiederholdifferenzbetrag


[DIN 55350-13] früher kritische Wiederholdifferenz

Betrag, unter dem oder höchstens gleich dem der Absolutwert der Differenz zwischen zwei unter Wiederholbe-dingungen gewonnenen Ergebnissen, von denen jedes eine Serie von Ermittlungsergebnissen repräsentiert, mit einer vorgegebenen Wahrscheinlichkeit erwartet werden kann.

A: Beispiele für solche Ergebnisse sind der arithmetische Mittelwert oder der Median (siehe DIN 55350-23) einer Serie von Ermittlungsergebnissen, wobei die Serie aus nur einem Ermittlungsergebnis bestehen kann.


Kunde


[DIN EN ISO 9000:2000]

Organisation oder Person, die ein Produkt empfängt.

Beispiel: Verbraucher, Klient, Endanwender, Einzelhändler, Nutznießer und Käufer.

A: Ein Kunde kann der Organisation angehören oder ein Außenstehender sein.


Kundendienst


[DGQ]

Dienstleistung eines Lieferanten gegenüber seinem Kunden bzw. Auftraggeber mit dem Zweck, daß diesem sein Angebotsprodukt auch nach dem Gefahrübergang während der ganzen Produktlebensdauer den geforderten oder erwarteten Nutzen bringt.

A 1: Zu Gefahrübergang: Siehe Anm. zu Abnahmeprüfung. Der Kundendienst ist demnach eine spezielle Dienstleistung.

A 2: Es ist zur Vermeidung von Verwechslungen zu unterscheiden zwischen der Dienstleistung (Service nach ISO 8402:1994-01) und der Wartung (servicing nach DIN EN ISO 9001 und DIN EN ISO 9002).

A 3: Bei Rechnersoftware heißt der Kundendienst "Wartung".


Kundendienstteile


[QS 9000]

Kundendienstteile sind Ersatzteile, die nach den Spezifikationen des OEM-Kunden hergestellt werden und vom OEM-Kunden für Kundendienstanwendungen beschafft oder freigegeben wurden.


Kundenorientierte Produktentwicklung (QFD)


[QS 9000]

QFD ist eine strukturierte Methode, bei der die Kundenforderungen in angemessene technische Forderungen für jede Phase der Produktentwicklung und -Herstellung übertragen werden.


Kundenorientierung


siehe auch Kaizen

Die Kundenorientierung ist Grundlage der Kreativitäts-Offensive. Das gilt gleichermaßen für externe und interne Kunden. Zu jedem Arbeitsprozeß gehören Kunden und Lieferanten.


Kundenrisiko


früher Abnehmerrisiko

[DGQ]

Annahmewahrscheinlichkeit für ein Los, dessen Qualitätslage gleich der rückzuweisenden Qualitätsgrenzlage ist.

A 1: Kurzbezeichnung "CR" (consumers risk).

A 2: Vom so definierten "nominellen Kundenrisiko" ist die zur Qualitätslage eines prüfenden Loses gehörige Annahmewahrscheinlichkeit zu unterscheiden, die für den Kunden bzw. den Auftraggeber das tatsächliche Risiko einer Annahme dieses Loses darstellt.


Kunden-Rückinformation


[DGQ]

Weitergabe von Ergebnissen aus Produktverhaltensprüfungen durch den Kunden bzw. den Auftraggeber an den Lieferanten des Angebotsprodukts.


Kundenunzufriedenheit


[E DIN EN ISO 9000:2000-01]

Meinung des Kunden zu dem Maß, in dem ein Vorgang die Erfordernisse und Erwartungen des Kunden nicht erfüllt hat.

A1: Ein Vorgang ist zeit- und ereignisspezifisch und beruht auf wechselseitigen Erfordernissen und Erwartungen sowie der Bekanntmachung derselben unter allen betroffenen Parteien.

A2: Beschwerden des Kunden sind ein üblicher Indikator für Kundenunzufriedenheit mit einem Vorgang, doch bedeutet ihr Fehlen nicht notwendigerweise Kundenzufriedenheit.


Kundenzufriedenheit


[DIN EN ISO 9000:2000]

Wahrnehmung des Kunden zu dem Grad, in dem die Anforderungen des Kunden erfüllt worden sind.

A 1: Beschwerden des Kunden sind ein üblicher Indikator für Kundenunzufriedenheit, doch bedeutet ihr Fehlen nicht notwendigerweise hohe Kundenzufriedenheit.

A 2: Selbst wenn Kundenforderungen mit dem Kunden vereinbart und erfüllt worden sind, bedeutet dies nicht notwendigerweise, daß die Kundenzufriedenheit damit sichergestellt ist.


Kurtosis


[DGQ]

Erwartungswert der vierten Potenz der standardisierten Zufallsgröße.


Kurzanleitung


[CE-Kennzeichen]

Kurzfassung der wesentlichen Instruktionen einer Betriebsanleitung. Eine Kurzanleitung muß auch Sicherheitshinweise enthalten.


Kurzzeitstreuung


[DIN 55350-33]

Streuung der Werte eines Produkt- oder Prozeßmerkmals in kurzen Zeitspannen, in denen keine nichtzufälligen Veränderungen des Erwartungswertes angenommen werden.

A 1: Je nach Anwendungsfall können die kurzen Zeitspannen Bruchteile von Sekunden oder Tage oder noch größere Zeitspannen sein.

A 2: Der bevorzugte Kennwert für die Kurzzeitspanne ist die Standardabweichung.

A 3: Bei Losen auch "Im-Los-Sreuung".


KUSUM


auch CUSUM

Kumulierte Summe – Eine fortgeschrittene statistische Methode, die gegenwärtige und vorausgegangene Prozeßdaten benutzt, um geringe bis mäßige Änderungen des Prozeßmittelwertes oder der Streuung zu entdecken. KUSUM steht für kumulierte Summe von Abweichungen der vorgegebenen Zielwerte und wichtet die gegenwärtigen und vorausgegangenen Daten gleichermaßen.


KUSUM-Qualitätsregelkarte


[QS 9000]

Bei einer KUSUM-Qualitätsregelkarte werden die Abweichungen von Stichprobenmittelwerten gegenüber einem normalverteilten Mittelwert aufsummiert. Dadurch lassen sich kleine Veränderungen im Mittelwert erfassen.

A.: Diese Qualitätsregelkarte reagiert sensitiver auf kleine und langsame Veränderungen gewisser Prozeßparameter.


KVP

  • Kontinuierlicher Verbesserungsprozeß - KAIZEN (KAI = Veränderung, ZEN = zum Besseren)
    Jeder bringt sein Wissen ein; bestehende Prozesse werden ständig in kleinen Schritten Tag für Tag verbessert im Hinblick auf Zeit, Kosten und Qualität
  • Kontinuierlicher Verbesserungsplan / Kontinuierliches Verbesserungsprogramm - Die Optimierung von Produkt- oder Prozeßmerkmalen und -parametern bis zum Erreichen des jeweiligen Zielwerts


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