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die TQM Abkürzungen und Begriffe

Begriffe mit R

Randverteilung


[DGQ]

Wahrscheinlichkeitsverteilung einer Teilmenge von p Zufallsgrößen zu einer Wahrscheinlichkeitsverteilung von k Zufallsgrößen, wobei die k - p anderen Zufallsgrößen in ihrem Wertebereich beliebige Werte annehmen.

A: z.B. gibt es zur dreidimensionalen Zufallsgröße (X,Y,Z) 3 Randverteilungen der zweidimensionalen Zufallsgrößen (X,Y), (X,Z) und (Y,Z) sowie 3 Randverteilungen der eindimensionalen Zufallsgrößen X, Y und Z.


Rapid Setup


auch Quick Setup

Schnelle Umrüstung.


Reaktionsplan


[ISO/TS 16949]

Festgelegte Maßnahmen, die auf Basis eines Produktionslenkungsplans oder in einer anderen QM-Dokumentation ergriffen werden müssen, wenn fehlerhafte Produkte oder instabile Prozesse festgestellt werden.

[QS 9000]:

Der Reaktionsplan enthält die Maßnahmen, die gemäß Control Plan (Prüfplan), oder einer anderen QM-System-Dokumentation im Falle der Feststellung von fehlerhaften Produkten oder nicht stabilen Prozessen zu ergreifen sind.


Rechnerunterstützte Entwicklung (CAE)


[QS 9000]

Dies beschreibt die Verwendung von Computern im Entwicklungsprozeß. Diese Hilfen umfassen technische Berechnungen, in einigen Fällen rechnerische Simulationen und Finite Element Analyse.


Rechnerunterstützte Konstruktion (CAD)


[QS 9000]

Tätigkeit, die unter Verwendung eines Computersystems durchgeführt wird, um die Erzeugung und Änderungen von Geometrien, Abmessungen und anderen grafischen Zusätzen zu automatisieren. Dies erlaubt dem Anwender die Gestalt und die physikalischen Merkmale eines Objektes festzulegen.


Reduzierte Prüfung


auch reduzierte Beurteilungsstufe

[DGQ]

Prüfung nach einer Stichprobenprüfung, deren Prüfschärfe kleiner ist als bei normaler Prüfung.


Reengineering


Reengineering wird als radikale Neugestaltung der unternehmensweiten Geschäftsprozesse verstanden. Der Begriff Geschäftsprozeß oder auch Unternehmensprozeß wird als Bündel von Aktivitäten definiert, für das ein oder mehrere unterschiedliche Inputs benötigt werden und das für den Kunden ein Ergebnis von Wert erzeugt. Die fünf häufig vorkommenden Geschäftsprozesse sind:

  • Produktion: Beschaffung bis Auslieferung
  • Produktentwicklung: Entwurf bis Prototyp
  • Verkauf: Interessent bis Auftrag
  • Auftragsabwicklung: Auftrag bis Zahlung
  • Kundendienst: Anfrage bis Problemlösung

Für die Gestaltung von Geschäftsprozessen wurde der Begriff Business Reengineering geprägt. Business Reengineering wird als fundamentales Überdenken und radikales Redesign von Unternehmen oder wesentlichen Unternehmensprozessen definiert. Ergebnis sind Verbesserungen in den Bereichen Kosten, Qualität, Service und Zeit.


Referenzbedingungen


[DIN ISO 10012-1]

Für die Funktionsprüfung eines Meßgerätes oder zur Sicherstellung eines richtigen Vergleichs von Meßergebnissen vorgegebene Betriebsbedingungen.

A 1: Referenzbedingungen sind üblicherweise Festlegungen von "Referenzwerten" oder "Referenzbereichen" für die auf das Meßgerät einwirkenden Einflußgrößen.

DGQ:

Durch Sollwerte mit Grenzwerten oder durch Toleranzbereiche festgelegte Bereiche für zugelassene Werte von Einflußgrößen.

A 2: Die vorgegebenen Soll- und Grenzwerte werden auch "Referenzwerte" genannt, die vorgegebenen Toleranzbereiche "Referenzbereiche".

A 3: Einflußgrößen sind Größen, die nicht Gegenstand der Messung sind, jedoch die Meßgröße beeinflussen, z.B. Umgebungstemperatur, Feuchte, Luftdruck.


Referenzmaterial


[DIN ISO 10012-1]

Material oder Substanz, von dem/der zwecks Kalibrierung eines Gerätes, Beurteilung einer Meßmethode oder quantitativer Bestimmung von Materialeigenschaften eine oder mehrere Eigenschaften genügend gut festliegen.

A: Diese Definition stammt aus dem ISO-Leitfaden 30, wo sie mit mehreren Anmerkungen versehen ist.


Referenzmuster


siehe Belegmuster


Referenzverfahren


[DGQ]

Festgelegtes Verfahren, mit dem eine Folge von Werten eines kontinuierlichen Merkmals ermittelt wird, die durch Vereinbarung Geltung besitzt.

A: Ein Beispiel ist die internationale praktische Temperaturskala, die auf den Erstarrungs- und Siedepunkten festgelegter reiner Stoffe und auf der Anwendung festgelegter Meßeinrichtungen und Interpolationsformeln basiert.


Referenzwert


Vergleichswert. Im Gegensatz zu Grenzwerten sind Referenzwerte real gemessene Werte in einem Medium oder einem Organismus.


Regelgrenze


[DIN 55350-33]

Oberbegriff für Annahmegrenze, Eingriffsgrenze und Warngrenze.


Registrierung


[DGQ]

Verfahren zur Angabe relevanter Merkmale einer Einheit durch eine Institution in einer geeigneten Liste, die üblicherweise der Öffentlichkeit zugänglich ist.

A: Die Einheit kann ein Angebotsprodukt, ein QM-System, auch ein Umweltmanagementsystem, oder eine Person sein.


Relationendiagramm


Ermittlung von Ursache-Wirkungs-Beziehungen zwischen verschiedenen Gesichtspunkten eines Problems und Erzeugung einer geordneten Darstellung der Hauptursachen zur Vereinfachung komplizierter Zusammenhänge.


Relative Meßunsicherheit


[DGQ]

Meßunsicherheit dividiert durch den Betrag des (berichtigten) Meßergebnisses, sofern dieser Betrag verschieden von Null ist.

A: Durch die relative Meßunsicherheit wird die Genauigkeit der Messung meist deutlicher als durch die Meßunsicherheit selbst.


Reparatur


[DIN EN ISO 9000:2000]

Maßnahme an einem fehlerhaften Produkt, damit es für den Verwendungszweck annehmbar ist.

A 1: Reparatur schließt Abhilfemaßnahmen ein, die der Rückführung eines früher fehlerfreien, aber nunmehr fehlerhaften Produkts ein einen gebrauchsfähigen Zustand dienen, zum Beispiel als Teil der Instandhaltung.

A 2: Im Unterschied zur Nacharbeit kann eine Reparatur Teile des fehlerhaften Produkts beeinflussen oder verändern.


Restgefahren, Restrisiken


[CE-Kennzeichen]

Gefahren, die der Hersteller bei Berücksichtigung des Standes der Technik nicht beseitigen konnte. In der Betriebsanleitung muß deutlich auf die Restgefahren und deren mögliche Folgen hingewiesen werden. Es entlastet den Hersteller nicht, wenn er vor Restgefahren warnt, zu deren Beseitigung er verpflichtet ist. Siehe Dreistufenprinzip.


Restrisiko


[DGQ]

In einem konkreten Fall tatsächlich verbleibendes Risiko im Risikobereich von Sicherheit.

A 1: Das Restrisiko ist also ein Risiko, welches das Grenzrisiko nicht überschreitet.

A 2: Zur Optimierung der Wirkung der volkswirtschaftlich vorhandenen Mittel bei der Herbeiführung von Sicherheit sollte die Abwesenheit übergeordneter Vorgaben (Gesetz, Gewohnheitsrecht) in allen risikobehafteten Bereichen als Maßstab etwa das gleiche Grenzrisiko dienen.

A 3: Unter Schutz versteht man das Ergebnis einer Verkleinerung des Risikos durch Maßnahmen, die entweder die Wahrscheinlichkeit (W) des zum Schaden führenden Ereignisses, oder die das Schadensausmaß (S), oder die beide verkleinern. Oftmals läßt sich nur durch das Zusammenwirken mehrerer Maßnahmen Sicherheit erreichen.

A 4: Ein Risikovergleich ist ein Vergleich des Risikos oder der Teilrisiken eines zu beurteilenden technischen Vorhabens mit dem Risiko oder den Teilrisiken eines ähnlichen und sicherheitstechnisch bereits bewährten technischen Zustands oder Vorgangs.


Return On Investment (ROI)


Rentabilität des Gesamtkapitals - Der ROI gilt als eine der wichtigsten Kennzahlen der Bilanzanalyse und der Bilanzkritik. Er hat hohe Aussagekraft im Hinblick auf die Rentabilität bzw. die Ertragskraft des Unternehmens, da es sich aus zwei Erfolgsfaktoren zusammensetzt. Die Kennzahl erlaubt damit gleichzeitig Rückschlüsse auf die Ursache für die Verschlechterung oder die Verbesserung der Rentabilität.

 G + ZFK U
ROI  =  ---------  · 100 ·  ------
 U GK

G = Gewinn; ZFK = Fremdkapitalzinsen; U = Umsatz; GK = Gesamtkapital, Zielvorgabe: 10% bis 12%


Review


[DGQ]

Formelle Bewertung oder Prüfung einer Einheit.

A: Oberbegriff für QM-Bewertung, Designprüfung und Prüfung der Marktreife.

Reviews sind strukturierte Gruppenprüfungen, die dazu dienen, Fehler und Entwicklungsprobleme zu erkennen und ihre Behebung zu veranlassen, bevor die nächste Bearbeitungsphase beginnt. Sie sind auf eine inhaltliche Prüfung von Ergebnissen ausgerichtet (siehe auch analytische QS-Maßnahme).


Review des Qualitätssicherungssystems


[DIN 66066-3]

Eine formelle Bewertung des Zustandes und der Angemessenheit des Qualitätssicherungssystems durch die oberste Leitung in Bezug auf die Qualitätspolitik und neue Zielsetzung aufgrund sich ändernder Umstände.


Richtiger Wert


[DIN 55350-13]

Wert für Vergleichszwecke, dessen Abweichung vom wahren Wert für den Vergleichszweck als vernachlässigbar betrachtet wird.

A 1: Der richtige Wert ist ein Näherungswert für den wahren Wert. Er kann z.B. aus internationalen, nationalen oder Gebrauchsnormalen (Normal, Normalverfahren, Nationales Normal, Bezugsnormal, Gebrauchsnormal), von Referenzmaterialien oder Referenzverfahren gewonnen werden, u.a. auf der Grundlage speziell organisierter Versuche wie Ringversuche.

A 2: Es gibt mehrere Benennungen, die synonym zu "Richtiger Wert" benutzt werden, z.B. "Sollwert" (Verwechslungsgefahr mit: siehe Sollwert) oder "Zielwert". Diese Benennungen sind mißverständlich. Deshalb wird von ihrer Verwendung abgeraten.

A 3: Auch "(konventionell) richtiger Wert".


Richtigkeit


früher Treffgenauigkeit

[DIN 55350-13]

Qualitative Bezeichnung für das Ausmaß der Annäherung des Erwartungswertes des Ermittlungsergebnisses an den Bezugswert, wobei dieser je nach Festlegung oder Vereinbarung der wahre Wert oder der richtige Wert sein kann.

A 1: Je kleiner die systematische Ergebnisabweichung (siehe Ermittlungsergebnis) ist, um so richtiger arbeitet das Ermittlungsverfahren.

A 2: Bei quantitativen Angaben wird als Maß für die Richtigkeit im allgemeinen diejenige systematische Ergebnisabweichung verwendet, die sich als Differenz zwischen dem Mittelwert der Ermittlungsergebnisse, die bei mehrfacher Anwendung des festgelegten Ermittlungsverfahrens festgestellt wurden, und dem richtigen Wert ergibt.


Richtwert


[DIN 55350-12]

Wert eines quantitativen Merkmals, dessen Einhaltung durch die Istwerte empfohlen wird, ohne daß Grenzwerte vorgegeben sind.


Risiko


[DGQ]

Zusammenfassende Bewertungsgröße (R) für einen technischen Zustand, ein technisches Ereignis oder einen technischen Vorgang (Prozeß), die gleichgewichtig die Wahrscheinlichkeit (W) eines zum Schaden führenden Ereignisses und das im Ereignisfall zu erwartende Schadensausmaß (S) berücksichtigt.

A 1: Oft kann das Risiko (R) nicht quantitativ erfaßt werden. Nur selten läßt es sich als Kombination der beiden Größen Wahrscheinlichkeit (W) des zum Schaden führenden Ereignisses und Schadensausmaß (S) quantifizieren (z.B. mit R = W · S). Grundsätzlich sollte aber stets eine gleichgewichtige Bewertung von W und S in R angestrebt werden.

A 2: Während das hier behandelte Risiko (W · S) die Dimension Währungseinheit (z.B. mit der Einheit DM) besitzt, haben das Lieferantenrisiko und das Kundenrisiko als Wahrscheinlichkeiten der mathematischen Statistik die Dimension 1.

A 3: International gibt es viele unterschiedliche Definitionen für Risiko. Siehe Anm. zu Sicherheit.


Risiko-Bewertungsindex (RBI)


Der Risiko-Bewertungsindex ist die Maßeinheit der FMEA-Methode. Er wird durch Multiplikation der Indizes errechnet, die für die negativen Konsequenzen, die Wahrscheinlichkeit und die Häufigkeit des betroffenen Risikos ermittelt wurden.


Risiko-Prioritäts-Zahl (RPZ)


Risiko-Prioritäts-Zahl (FMEA):

RPZ= A · B · E

A = Auftretungswahrscheinlichkeit, B = Bedeutung der Folgen/Fehler, E = Entdeckungswahrscheinlichkeit


R-Karte


siehe Spannweiten-Karte


Rohdaten


[QS 9000]

Rohdaten sind Testdaten, welche zum Zeitpunkt der Versuchsdurchführung gewonnen werden. Diese Daten sind im allgemeinen nicht ergänzt oder verändert worden. Oftmals werden diese Daten mittels einem Notizbuch oder ähnlichen Hilfsmitteln aufgezeichnet. Diese Daten unterscheiden sich von den Berichtsergebnissen, welche gewöhnlich ergänzt, transformiert oder in anderer Weise für die weitere Analyse und Präsentation verändert werden.


Rollenkonzept


Im Rollenkonzept wird die Verantwortung aller am Projekt Beteiligten, auch für die Qualitätssicherung, festgelegt.


Rote-Karte-Aktion


Die Rote-Karte-Aktion hilft im Rahmen der 5A-Kampagne beim 1. Schritt "Aussortieren" durch Kennzeichnen von nötigen und unnötigen Dingen; sie ist statt mit Karten auch mit Sprühflaschen möglich.


Rückführbarkeit


auch Rückverfolgbarkeit

[DIN ISO 10012-1]

Eigenschaft eine Meßergebnisses, durch eine ununterbrochene Kette von Vergleichsmessungen auf geeignete Normale, im allgemeinen internationale oder nationale Normale, bezogen zu sein.

A: Die ununterbrochene Kette von Vergleichsmessungen wird "Rückführbarkeitskette" genannt.


Rückrufaktion


[QS 9000]

Rückruf von Fahrzeugen zwecks Nacharbeit oder Sicherheitsinspektion.


Rückstellprobe


siehe Belegmuster


Rückverfolgbarkeit


[DIN EN ISO 9000:2000]

Fähigkeit, den Werdegang, die Verwendung oder den Ort des Betrachteten zu verfolgen.

A 1: Bei einem Produkt kann sich Rückverfolgbarkeit beziehen auf:

- die Herkunft von Werkstoffen und Teilen,

- den Ablauf der Verarbeitung und

- die Verteilung und Position des Produkts nach Auslieferung.

A 2: Im Bereich der Metrologie stellt die Definition im VIM, Abschnitt 6.10, die akzeptierte Definition dar.


Rückweisewahrscheinlichkeit


[DIN 55350-31]

Wahrscheinlichkeit, mit der ein Prüflos aufgrund einer Stichprobenanweisung rückgewiesen wird.

A: Die Rückweisungswahrscheinlichkeit hängt von der Qualität des Prüfloses ab, z.B. von dessen Qualitätslage.


Rückweisezahl


früher auch Schlechtzahl

[DIN 55350-31]

In Stichprobenanweisungen zur Attributprüfung festgelegte Mindestanzahl fehlerhafter Einheiten oder festgelegte Mindestanzahl von Fehlern in den Stichproben, von denen ab das Prüflos rückgewiesen wird.

DGQ:

A : Bei Einfach-Stichprobenprüfung des Stichprobensystems gemäß DIN ISO 2859 ist die Rückweisezahl gleich Annahmezahl plus Eins.


Rückweisung


[DIN 55350-31]

Feststellung, daß die Forderungen (Kriterien) für die Annehmbarkeit des Prüfloses nicht erfüllt sind.

A 1: Nach ISO 3534-1977 wird die Rückweisung wie folgt definiert: Weigerung, ein Los wie angeboten entgegenzunehmen.

A 2: Die Entscheidung über die weitere Behandlung oder über die Verwendung eines rückgewiesenen Prüfloses richtet sich nach der betreffenden Situation und/oder der bestehenden Vereinbarung, z.B. Aussortieren, Nacharbeiten, Zurückschicken, als zweite Wahl verkaufen.

DGQ:

A 3: Die Rückweisung ist demnach eine "verweigerte Annahme".

A 4: Die Wahrscheinlichkeit, mit der ein Prüflos aufgrund einer Stichprobenanweisung rückgewiesen wird, heißt "Rückweisewahrscheinlichkeit". Sie ist abhängig von der Qualität des Prüfloses, z.B. von dessen Qualitätslage.


Rückzuweisende Qualitätsgrenzlage


[DIN 55350-31]

Qualitätslage, der eine vorgegebene kleine Annahmewahrscheinlichkeit zugeordnet ist.

A 1: Kurzbezeichnung "LQ" (limiting quality). (DGQ: Die angloamerikanische Kurzbezeichnung lautete entsprechend "LQL" früher "RQL").

A 2: Das aufgrund dieser rückzuweisenden Qualitätsgrenzlage festgelegte Prüfkriterium geht von der Vorstellung aus, daß der Abnehmer Prüflose mit einem größeren Wert der Qualitätslage nicht annehmen möchte.

DGQ:

Bei Betrachtung eines einzelnen Loses diejenige Qualitätslage, bei der das Los bei einer Annahmestichproben-prüfung eine geringe Annahmewahrscheinlichkeit hat.

A 3: Im international genormten Stichprobensystem anhand qualitativer Merkmale gemäß DIN ISO 2859 ist die Rückweisewahrscheinlichkeit bei der LQ bei den Stichprobenanweisungen innerhalb eines Stichprobenplans um so kleiner, je größer das Trennvermögen ist. Siehe insbesondere DIN ISO 2859-2.

A 4: Aufgrund der vorgegebenen LQ ist das Prüfmerkmal (Prüfkriterium) so festgelegt, daß der Kunde bzw. der Auftraggeber Prüflose erhält, die meist kleinere Werte der Qualitätslage haben als die LQ. Das liegt daran, daß nur bei einer mittleren Qualitätslage unter der vorgegebenen LQ die Rückweisewahrscheinlichkeit und damit das Risiko des Lieferanten wirtschaftlich tragbar sind.


Run


[QS 9000] siehe Folge


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