| Validierung |
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[DIN EN ISO 9000:2000]
Bestätigung durch Bereitstellung eines objektiven Nachweises, daß die Anforderungen für einen spezifischen beabsichtigten Gebrauch oder eine spezifische beabsichtigte Anwendung erfüllt worden sind.
A 1: Die Benennung "validiert" wird zur Bezeichnung des entsprechenden Status verwendet.
A 2: Die Anwendungsbedingungen für Validierung können echt oder simuliert sein.
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| Variablenprüfung |
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[DIN 55350-31]
Annahmestichprobenprüfung, bei der anhand der in den Stichprobeneinheiten ermittelten Istwerte eines quantitativen Merkmals die Annehmbarkeit des Prüfloses festgestellt wird.
DGQ:
A : Weil an der Stichprobeneinheit mit den Istwerten Einzelergebnisse eines quantitativen Merkmals festgestellt werden, spricht man auch von einer "Annahmestichprobenprüfung anhand quantitativer Merkmale".
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| Varianz |
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[DGQ]
Erwartungswert des Quadrats der zentrierten Zufallsgröße.
A 1: Die Formeln lauten
- für eine diskrete Zufallsgröße X mit den Werten xi und den zugehörigen Wahrscheinlichkeiten pi
V(X) = E((X-μ) 2) = ∑(xi-μ) 2 · pi,
wobei die Summierung über alle xi zu erstrecken ist, die von X angenommen werden können;
- für eine kontinuierliche Zufallsgröße X mit der Wahrscheinlichkeitsdichte f(x) und dem Erwartungswert μ
V(X) = E((X-μ) 2) = ∫ (x-μ) 2 · f(x) · dx,
wobei die Integration über den Gesamtbereich der Werte von X zu erstrecken ist.
A 2: Die Varianz V(X) bezeichnet man auch mit Var(X) oder σ 2.
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| Variationskoeffizient |
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[DGQ]
Standardabweichung dividiert durch den Betrag des Erwartungswertes.
A: Die Anm. zum Stichproben-Variationskoeffizienten gilt sinngemäß.
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| VDA 6.1 |
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Der VDA-Band Nr. 6, Teil 1, "Qualitätsmanagement-Systemaudit" für materielle Produkte (VDA 6.1) ist Teil der Schriftenreihe "Qualitätsmanagement in der Automobilindustrie", die vom Verband der Automobilindustrie e.V. (VDA) herausgegeben wird und stellt eine Empfehlung zur Einführung, Aufrechterhaltung und Bewertung von Qualitätsmanagementsystemen dar. Ziel der VDA 6.1 ist die Darstellung der spezifischen Forderungen der Automobilindustrie an ein Qualitätsmanagementsystem, die in der Normenreihe DIN EN ISO 9000ff aufgrund ihres branchenübergreifenden Charakters nicht genügend berücksichtigt werden können.
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| Verallgemeinerte Studie |
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siehe generelle Studie
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| Verantwortung der obersten Leitung |
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[ISO/TS 16949]
Verantwortung u.a. für Gewinn und Verlust.
Beispiel: Management mit Handlungsvollmacht
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| Verbesserungskreislauf |
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Zusammenhang zwischen Verbesserung und Standardisierung (STCA- und PTCA-Kreislauf).
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| Verfahren |
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[DIN EN ISO 9000:2000]
Festgelegte Art und Weise, eine Tätigkeit oder einen Prozeß auszuführen.
A 1: Verfahren können dokumentiert sein oder nicht.
A 2: Wenn ein Verfahren dokumentiert ist, werden häufig Benennungen wie "schriftlich niedergelegtes Verfahren" oder "dokumentiertes Verfahren" verwendet. Das ein Verfahren beinhaltende Dokument kann als "Verfahrensdokument" bezeichnet werden.
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| Verfahrensanweisung |
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[ISO/TS 16949]
QM-Systemdokumentation der Ebene 2, die eine oder mehrere Funktionen oder Bereiche einer Organisation betreffen kann.
[QS 9000]:
Dies sind schriftlich niedergelegte Verfahren, die normalerweise anzuwenden sind, wenn eine Tätigkeit mehr als eine Funktion oder eine Abteilung eines Unternehmens betrifft. Verfahrensanweisungen werden als Ebene-zwei-(2)-Dokumente im QM-System angesehen.
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| Verfahrenstechnisches Produkt |
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[DIN EN ISO 9000-1]
Materielles Produkt, das mittels Umgestalten von Rohmaterial in einen gewünschten Zustand erzeugt wird.
A 1: Der Zustand eines verfahrenstechnischen Produkts kann flüssig, gasförmig, schüttgutartig, barren-, faden- oder plattenförmig sein.
A 2: Ein verfahrenstechnisches Produkt wird typischerweise in Tonnen, Beuteln, Tanks, Flaschen, Kannen, Kanistern, Rohrleitungen oder Rollen geliefert.
DGQ:
A 3: Diese in DIN EN ISO 9000-1 definierte und durch zwei Anmerkungen erläuterte übergeordnete Produktkategorie betrifft Massenguteinheiten und Endlosguteinheiten.
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| Vergleich mit dem letzten Teil |
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[QS 9000]
Ein Vergleich mit dem letzten Teil bedeutet den Vergleich zwischen dem letzten Teil einer Fertigung mit dem nächsten (neuen) Teil einer anlaufenden Fertigung, um sicherzustellen, daß die Qualitätslage des neuen Teiles mindestens dem der vorhergehenden Fertigung entspricht.
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| Vergleichbarkeit |
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siehe Vergleichpräzision und Vergleichgrenze
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| Vergleichbedingungen |
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[DIN 55350-13]
Bei der Gewinnung voneinander unabhängiger Ermittlungsergebnisse geltende Bedingungen, bestehend in der Anwendung des festgelegten Ermittlungsverfahrens am identischen Objekt durch verschiedene Beobachter mit verschiedener Geräteausrüstung an verschiedenen Orten (in verschiedenen Labors).
A 1: Ermittlungsergebnisse, die unter den genannten Bedingungen gewonnen werden, nennt man "Ergebnisse unter Vergleichbedingungen.
A 2: Wenn die Ermittlung am identischen Objekt nicht möglich ist (beispielsweise bei zerstörender Prüfung), dann versucht man, durch möglichst gleichartige Objekte die Vergleichbedingungen sicherzustellen (s. auch DIN ISO 5725).
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| Vergleichgrenze |
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früher Vergleichbarkeit
[DIN 55350-13]
Kritischer Vergleichdifferenzbetrag für zwei einzelne Ermittlungsergebnisse und für eine vorgegebene Wahrscheinlichkeit von 95%.
A 1: Formelzeichen R.
A 2: Die Standardabweichung der Differenz zweier einzelner Ermittlungsergebnisse unter Vergleichbedingungen ist das √2 fache der Vergleichstandardabweichung. Sind die Ermittlungsergebnisse unter Vergleichbedingungen normalverteilt, dann ergibt sich der kritische Vergleichdifferenzbetrag für eine vorgegebene Wahrscheinlichkeit 1 – α als u1 – α/2 √2 σR. Dabei ist u1 – α/2 das (1- α/2)-Quantil (siehe DIN 55350-21) der standardisierten Normalverteilung (siehe DIN 55350-22). Für eine Wahrscheinlichkeit von 95% sind 1 – α = 0,95 und u1 – α/2 = 1,96. Daraus ergibt sich R = 1,96 √2 σR = 2,77 σR. Häufig wird auch der Zahlenwert 2,8 benutzt (2,8 ≈ 2 √2), siehe DIN ISO 5725.
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| Vergleichpräzision |
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früher "Vergleichbarkeit"
[DIN 55350-13]
Präzision unter Vergleichbedingungen.
A 1: Die Benennung "Reproduzierbarkeit" soll für diesen Begriff nicht verwendet werden, weil deren umgangssprachliche Bedeutung sowohl die Wiederholpräzision als auch die Vergleichpräzision einschließt und weil sie auch bei der Betrachtung unterschiedlicher Ermittlungsverfahren verwendet wird.
DGQ:
A 2: Vergleichbedingungen: siehe Präzision.
A 3: Die Ermittlungsergebnisse zur Vergleichpräzision heißen "Ergebnisse unter Vergleichbedingungen". Sie werden durch die Vorsilbe "Vergleich-" gekennzeichnet, z.B. "Vergleichmeßreihe", "Vergleichstandardabweichung", "Vergleichvarianz".
A 4: Unter Reproduzierbarkeit versteht man das Ausmaß der gegenseitigen Annäherung zwischen den Ergebnissen von Messungen derselben Meßgröße, wobei die einzelnen Messungen bei unterschiedlichen Bedingungen ausgeführt sind, so etwa bezüglich Meßverfahren, Beobachter, Meßeinrichtung, Meßort, Anwendungsbedingungen, Zeitpunkt. Eine quantitative Angabe der Reproduzierbarkeit in Einheiten der Meßgröße erfordert deshalb die Spezifizierung dieser Bedingungen.
A 5: Die Bezeichnung "reproducibility" wird sowohl für die Vergleichpräzision als auch für die Präzision unter erweiterten Vergleichbedingungen benutzt.
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| Vergleichstandardabweichung |
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[DIN 55350-13]
Standardabweichung (siehe DIN 55350-21) der Ermittlungsergebnisse unter Vergleichbedingungen.
A 1: Formelzeichen σK
A 2: Die Vergleichstandardabweichung ist ein Streuungsparameter (siehe DIN 55350-21) für Ermittlungsergebnisse unter Vergleichbedingungen und daher ein Maß für die Vergleichpräzision. Als Streuungsparameter können auch die Vergleichvarianz, der Vergleichvariationskoeffizient, ein kritischer Vergleichdifferenzbetrag oder die Vergleichgrenze benutzt werden.
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| Verifizierung |
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[DIN EN ISO 9000:2000]
Bestätigung durch Bereitstellung eines objektiven Nachweises, daß festgelegte Anforderungen erfüllt worden sind.
A 1: Die Benennung "verifiziert" wird zur Bezeichnung des entsprechenden Status verwendet.
A 2: Bestätigungen können aus Tätigkeiten bestehen wie:
- Ausführung alternativer Berechnungen;
- Vergleichen einer neuen Entwicklungsspezifikation mit einer bereits bewährten Entwicklungsspezifikation;
- Vornehmen von Tests und Demonstrationen;
- Bewerten der Dokumente vor der Freigabe.
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| Verlaufsdiagramm |
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Entwicklungsdarstellung im Zeitablauf.
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| Verpackung |
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[QS 9000]
Die Verpackung liefert den Schutz und die Verwahrung von Artikeln und sollte eine leichte manuelle und maschinelle Handhabung der Produkte sicherstellen.
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| Versagen |
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[DGQ]
Entstehen einer Störung bei zugelassenem Einsatz einer Einheit aufgrund einer in ihr selbst liegenden Ursache.
A 1: Versagen ist ein Ereignis.
A 2: Bei einem System kommen als Ursache des Versagens alle seine Elemente einschließlich des Menschen in Betracht.
A 3: Gegenstand von Zuverlässigkeitsbetrachtungen sind Fälle von Versagen, nicht aber Störungen aus anderem Grund.
A 4: Versagen entsteht, wenn ein Fehler der Einheit bei deren zugelassenem Einsatz wirksam wird.
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| Versandanzeige (ASN) |
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[ISO/TS 16949]
Versandanzeige eines Lieferanten an seinen Kunden, üblicherweise mittels elektronischer Medien in einem vom Kunden vorgegebenen Format.
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| Verschärfte Prüfung |
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auch verschärfte Beurteilungsstufe
[DGQ]
Prüfung nach einer Stichprobenanweisung, deren Prüfschärfe größer ist als bei normaler Prüfung.
A 1: Bei Annahmestichprobenprüfung anhand qualitativer Merkmale (Attributprüfung) kann die Prüfschärfe durch Vergrößerung des Stichprobenumfangs, durch Verkleinerung der Annahme- und Rückweisezahlen oder durch beides vergrößert werden.
A 2: Man spricht von einer "tightened inspection", wenn Annahme- und Rückweisezahlen verkleinert werden, und zwar unabhängig davon, ob der Stichprobenumfang gleich bleibt oder vergrößert wird.
A 3: Man spricht von einer "increased inspection", wenn nur der Stichprobenumfang vergrößert wird, wenn also Annahme- und Rückweisezahlen unverändert bleiben.
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| Verschrottung |
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[DIN EN ISO 9000:2000]
Maßnahme an einem fehlerhaften Produkt, um dessen ursprünglich beabsichtigten Gebrauch auszuschließen.
Beispiel: Recycling, Zerstörung.
A: Bei fehlerhaften Dienstleistungen wird der Gebrauch durch die Einstellung der Dienstleistung ausgeschlossen.
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| Verschwendung |
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siehe Muda
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| Versuchsmuster |
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[DIN 55350-15]
Muster für Funktions- und Zuverlässigkeitsprüfungen.
A: Die Funktionsprüfung kann sich auf das Produkt selbst und/oder auf die Einrichtung zur Realisierung des Produkts beziehen.
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| Versuchsplanung |
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siehe auch Design of Experiments (DoE)
Versuchsplanung in diesem Sinne ist eine Methode, um die Parameter eines Produktes oder Prozesses vor Beginn der Serienfertigung zu optimieren. Dabei wird davon ausgegangen, daß auf ein Produkt oder einen Prozeß mehrere Einflußgrößen wirken, die wiederum ein oder mehrere Qualitätsmerkmale (Ausgangsgrößen) beeinflussen.
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| Verteilung |
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[DGQ]
Qualitative Bezeichnung für den Zusammenhang zwischen den Werten von Zufallsgrößen und den diesen Wert zugeordneten Wahrscheinlichkeiten, oder zwischen Istwerten und den ihnen zugeordneten Besetzungszahlen, den summierten Besetzungszahlen, den Häufigkeiten, Häufigkeitsdichten oder Häufigkeitssummen.
A: Es ist zu beachten, daß in der internationalen Normung nicht unterschieden wird zwischen Besetzungszahlen und Häufigkeiten.
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| Verteilungsfreier Test |
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auch "Nichtparametrischer Test"
[DGQ]
Statistischer Test, bei dem die Verteilungsfunktion der Prüfgröße nicht von den Verteilungsfunktionen der für die Nullhypothese ausgewählten Wahrscheinlichkeitsverteilungen abhängt.
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| Verteilungsfunktion |
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[DGQ]
Funktion, die jedem Wert x die Wahrscheinlichkeit p zuordnet, daß die Zufallsgröße X kleiner oder gleich x ist.
A 1: Die Definition gilt sowohl für kontinuierliche als auch für diskrete Zufallsgrößen.
A 2: Bezeichnungen für die Verteilungsfunktion: F(x), G(x).
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| Verteilungsgebundener Test |
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auch "Parametrischer Test"
[DGQ]
Statistischer Test, bei dem die Verteilungsfunktion der Prüfgröße von einer der Verteilungsfunktionen der für die Nullhypothese ausgewählten Wahrscheinlichkeitsverteilungen abhängt.
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| Vertrag |
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[DIN EN ISO 9001]
Zwischen einem Lieferanten und einem Kunden vereinbarte Forderungen, übermittelt durch beliebige Mittel.
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| Verträglichkeit |
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[DIN EN ISO 8402]
Eignung von Einheiten unter spezifischen Bedingungen zusammen benutzt zu werden, um relevante Forderungen zu erfüllen.
A: Die Definition gilt für qualitätsbezogene Normen. Im ISO/IEC Leitfaden 2 ist das Wort "Verträglichkeit" anders definiert.
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| Vertragsprüfung |
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[DIN EN ISO 8402]
Vor der Vertragsunterzeichnung durch den Lieferanten ausgeführte systematische Tätigkeit, um sicherzustellen, daß die Qualitätsforderung angemessen festgelegt, frei von Unklarheiten, dokumentiert und durch den Lieferanten realisierbar ist.
A 1: Für die Vertragsprüfung ist der Lieferant verantwortlich, sie kann jedoch zusammen mit dem Kunden durchgeführt werden.
A 2: Eine Vertragsprüfung kann entsprechend den Erfordernissen bei unterschiedlichen Vertragsphasen wiederholt werden.
A 3: Früher wurde dieses QM-Element "Vertragsüberprüfung" genannt.
A 4: Trotz weitgehend unveränderter Definition nach DIN EN ISO 8402 ist der Begriffsinhalt dort durch eine Handlungsanweisung in der Anm. 2 effektiv substantiell erheblich ausgeweitet worden: Die Vertragsprüfung kann nun "entsprechend den Erfordernissen bei unterschiedlichen Vertragsphasen wiederholt werden.
DGQ:
A 5: Die Vertragsprüfung bezieht sich auf die qualitätsbezogenen Vertragspunkte, ein Synonym für die Qualitätsforderung.
A 6: Die Vertragsprüfung sollte in einer QM-Verfahrensanweisung prinzipiell geregelt sein.
A 7: Eine Vertragsprüfung kann entsprechend den Erfordernissen bei unterschiedlichen Vertragsphasen wiederholt werden, insbesondere wenn sich bei der Realisierung des Angebotsprodukts herausgestellt hat, daß die Qualitätsforderung besser an den Verwendungszweck angepaßt werden kann oder muß.
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| Vertrauensbereich |
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auch "Konfidenzbereich" oder "Konfidenzintervall"
[DGQ]
Aus Stichprobenergebnissen berechneter Schätzbereich, der den unbekannten wahren Wert des zu schätzenden Parameters auf dem vorgegebenen Vertrauensniveau einschließt.
A 1: Es ist anzugeben, welche Wahrscheinlichkeitsverteilung als Modell vorausgesetzt wurde, auch wenn es – wie vielfach üblich – die Normalverteilung ist. In besonderen Fällen läßt sich ein "Verteilungsfreier Vertrauensbereich" errechnen.
A 2: Sind sowohl die untere als auch die obere Vertrauensgrenze als Zufallsgrößen festgelegt (s. Anm. zu Vertrauensgrenze), wird ein "Zweiseitig abgegrenzter Vertrauensbereich" errechnet. Ist eine der Vertrauensgrenzen nicht Zufallsgröße, sondern als kleinst- oder größtmöglicher endlicher oder unendlicher wahrer Wert des zu schätzenden Parameters bekannt und festgelegt, wird ein "Einseitig abgegrenzter Vertrauensbereich" errechnet.
A 3: Die aus einer längeren Folge von Stichproben errechneten Vertrauensbereiche schließen den wahren Wert des zu schätzenden Parameters mit einer Häufigkeit ein, die annähernd so groß wie oder größer als das Vertrauensniveau ist.
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| Vertrauensgrenze |
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auch "Konfidenzgrenze"
[DGQ]
Untere und obere Grenze eines Vertrauensbereichs.
A: Eine Vertrauensgrenze ist Funktion der Istwerte aus der Stichprobe. Sie ist daher ein – im allgemeinen für jede Stichprobe anderer – Wert einer Zufallsgröße.
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| Vertrauensniveau |
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[DGQ]
Mindestwert der Wahrscheinlichkeit, der für die Berechnung eines Vertrauensbereichs oder eines statistischen Anteilsbereichs vorgegeben ist.
A: Das Vertrauensniveau wird mit "1 - α" bezeichnet.
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| Vollprüfung |
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auch 100%-Prüfung, Stück-für-Stück-Prüfung
Unter Vollprüfung versteht man die Überprüfung sämtlicher Einheiten in Bezug auf die vorgegebenen Prüfmerkmale. Im Gegensatz dazu wird bei der Stichprobenprüfung nur ein Teil der Einheiten geprüft. Die Vollprüfung wird auch als Vollkontrolle oder Sortieren bezeichnet.
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| Vollständige Qualitätsprüfung |
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[DIN 55350-17]
Qualitätsprüfung hinsichtlich aller Qualitätsmerkmale.
A 1: Siehe Anm. zu Qualitätsprüfung.
A 2: Die Benennung "Vollprüfung" hierfür soll vermieden werden, weil bei ihrer Benutzung Verwechslungen mit der 100%-Prüfung leichter möglich sind.
DGQ:
A 3: Die Qualitätsmerkmale, auf welche sich die vollständige Qualitätsprüfung bezieht, müssen festgelegt sein.
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| Volumenmodellierung |
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[QS 9000]
Die Volumenmodellierung bezeichnet eine CAD Methode, bei der das Produktdesign unter Darstellung der dreidimensionalen physikalischen Eigenschaften am Produkt durchgeführt wird. Dies erlaubt automatisierte Analysen der Geometrie und der physikalischen Eigenschaften.
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| Vom Auftraggeber beigestellte Produkte |
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[DGQ]
Entweder als Bestandteil des Angebotsprodukts des Lieferanten oder als Hilfsmittel für dessen Realisierung vorgesehene, vom Auftraggeber dem Lieferanten zur Verfügung gestellte Einheiten.
A 1: Kurz auch "Beigestelltes Produkt".
A 2: Die Verrechnung solcher beigestellten Einheiten kann in unterschiedlicher Weise erfolgen.
A 3: Sobald beigestellte Einheiten in den Herrschaftsbereich des Lieferanten gelangen, hat er Pflichten des Qualitätsmanagements zu beachten. Deren Bestandteil ist z.B. eine im einzelnen geregelte Auskunfts- und Meldepflicht in qualitätsbezogenen Angelegenheiten gegenüber dem Auftraggeber.
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| Vom Kunden beigestellte Produkte |
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siehe vom Auftraggeber beigestellte Produkte
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| Vorausschauende Instandhaltung |
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[ISO/TS 16949]
Maßnahmen zur Vermeidung von Instandhaltungsproblemen durch Vorhersage möglicher Fehlerabläufe, abgeleitet aus den ausgewerteten Prozeßdaten; Ziel ist die Vermeidung von ungeplanten Unterbrechungen der Produktion.
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| Vorbeugung |
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[QS 9000]
Eine zukunftsorientierte Strategie, die Qualität und Produktivität erhöht, indem sie die Analyse und die Maßnahmen direkt an die Prozeßverbesserung richtet. Die Verbeugung ist konsistent mit der Philosophie der nie endenden Verbesserung (siehe auch Entdeckung).
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| Vorbeugungsmaßnahme |
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[DIN EN ISO 9000:2000]
Maßnahme zur Beseitigung der Ursache eines möglichen Fehlers oder einer anderen, unerwünschten, möglichen Situation.
A 1: Ein möglicher Fehler kann mehrere Ursachen haben.
A 2: Eine Vorbeugungsmaßnahme wird ergriffen, um das Auftreten eines Fehlers zu verhindern, während eine Korrekturmaßnahme ergriffen wird, um das erneute Auftreten eines Fehlers zu verhindern.
[QS 9000]
Tätigkeit, ausgeführt zur Beseitigung der Ursachen eines möglichen Fehlers oder einer anderen unerwünschten Situation, um dessen Auftreten vorzubeugen.
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| Vorgegebener Merkmalswert |
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[DGQ]
Als Element einer Qualitätsforderung dienende Einzelforderung.
A 1: Für das Qualitätsmanagement ist die Unterscheidung von vorgegebenen Merkmalswerten und Ermittlungs-ergebnissen von Bedeutung.
A 2: Wird eine der Vorsilben "Nenn-", "Soll-", "Richt-" , "Grenz-", "Höchst-", "Mindest-" oder "Bemessungs-" in Verbindung mit der Benennung des Wertes eine quantitativen Merkmals gebraucht, wird darunter immer der dieser Vorsilbe entsprechende Wert dieses quantitativen Merkmals im Sinn der jeweils nachfolgend gegebenen Definition verstanden. Beispiel: Bemessungstemperatur.
A 3: Auf die Festlegung von vorzugebenden Merkmalswerten kann sich auswirken, daß jeder ermittelte Einzelwert, Istwert und Meßwert, eingeschlossen Quantile und Verteilungsanteile, mit einer von Ergebnis- bzw. Meß-abweichungen herrührenden Unsicherheit behaftet ist.
A 4: Sollwerte sind spezielle vorgegebene Merkmalswerte. Daher ist davon abzuraten, die in einer Qualitäts-forderung vorgegebenen Merkmalswerte als "Sollwerte" zu bezeichnen. Meist überwiegen Grenzwerte als Einzelforderungen. Mißverständlich ist deshalb auch die Bezeichnung "Soll-Ist-Vergleich" für den Vergleich von Ermittlungsergebnissen mit vorgegebenen Merkmalswerten. Zweckmäßig ist die ebenso gut verständliche, aber nicht mißverständliche Bezeichnung "Plan-Ist-Vergleich".
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| Vorlauf |
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[DIN 55350-33]
Entnahme einer festgelegten Anzahl von Stichproben mit festgelegtem Umfang nach einem festgelegten Verfahren, um die Parameter der Verteilung der Werte des Prozeßmerkmals schätzen zu können.
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| Vormuster |
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[DIN 55350-15]
Muster, das noch nicht mit den für die spätere Serienfertigung vorgesehenen Einrichtungen und Verfahren und/ oder noch nicht unter den Randbedingungen dieser späteren Serienfertigung gefertigt ist.
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| Vorschrift |
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[DGQ]
Dokument, das verbindliche, rechtliche Festlegungen trifft und das von einer Behörde erstellt wird.
A: In einer Qualitätsforderung sind häufig Einzelforderungen aus Vorschriften enthalten, z.B. zur Sicherheit.
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